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Politik

WP-Wombat – Der Piratenflausch

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Das beste Wahlplakat aller Zeiten: "Für einen Wombat in jedem Haushalt!"

Das beste Wahlplakat aller Zeiten: „Für einen Wombat in jedem Haushalt!“

Die Piraten Sachsen-Anhalt haben neulich das großartigste, tollste und beste Wahlplakat aller Zeiten kreiert. Es zeigt einen knuddeligen Wombat mit der Überschrift „Für einen Wombat in jedem Haushalt!“ Klein darunter steht geschrieben „Unrealistische Wahlversprechen? Können wir auch!“. Alle denen ich dieses Plakat, daß leider nur in Minimalauflage gedruckt wurde, gezeigt habe, waren der Meinung, daß dieses Motiv, flächendecken plakatiert, den Piraten einige Prozentpunkte bei der kommenden Bundestagswahl bringen könnte (sehen auch andere Blogger so).  Das letzte der nur 10 gedruckten Plakate wird übrigens gerade verlost. Oder sollte man eher versteigert sagen? Die höchste Spende mit dem Stichwort „Aktion Wombat“ jedenfalls gewinnt das Plakat. Doch genug ReCap. Eigentlich wollte ich ein kleines WordPress-Plugin an den mensch bringen, daß eben jenes Wombat-Plakat anzeigt. Ein Minimal-Plugin, das keine Sicherheitslücken reißt, sondern schlicht jedem Besucher die wunderbare flauschigkeit eines Piraten-Wombats näher bringt. 😉

Wie genau das Plugin funktioniert solltet Ihr hier auf der Seite eigentlich gerade bemerkt haben. Den Download gibt’s hier:

WP-Wombat wordpress-Plugin-Download

Ich würde mich über viele Piraten-Wombats in den Tiefen des www und positives Feedback freuen. Also: Teilen, Installieren, Bloggen! 🙂

Verdammt, Wombats sind aber auch niedlich. Hoffentlich gewinnen die Piraten, ich hätte wirklich gerne einen. Und jetzt schreit nicht gleich wieder „Das kann doch keiner bezahlen!“ Wenn’s die pro Haushalt gibt, könnte man das doch – sagen wir statt Lindenstraße – über die GEZ-Gebühr finanzieren …. oder? Oder eine Wombat-Umlage auf Bio-Sprit. Oder vielleicht einer sonder-Steuer auf Schweine-Schnitzel. Dann würde man auch endlich mal wieder richtige Wiener Schnitzel in der Kneipe bekommen…

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Der Arzt sagt doch, ich soll mich nicht immer so aufregen …

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Naja, sagt er nicht wirklich, ist aber nur noch eine Frage der Zeit. Gerade jedenfalls, während ich mit meinem ersten Kaffee wach zu werden versuche und schaue, was es denn so neues in der Welt gibt, habe ich den Artikel Mögliche und wirkliche Opfer in der Online-Ausgabe der SZ gelesen. Ich mag die SZ ja wirklich, aber das geht zu weit. Natürlich kann man der bösen, bösen Vorratsdatenspeicherung auch positive Aspekte abgewinnen – gegenüber den negativen stehen diese jedoch in keinem Verhältnis. Die Argumentation, mit der von scheintoten Politikern, die vermutlich – so überhaupt- noch auf Schreibmaschinen tippen, für die Vorratsdatenspeicherung (Gott, ist das ein sperriges Wort…) werben ist ebenso weltfremd wie mein Bankräuber-Beispiel weiter unten. Nicht daß das noch jemanden wundern würde. Wundern tut mich nun aber, daß die SZ eine derartig einseitige Darstellung ohne großen Warnhinweis druckt und sich so vor einen politischen Karren spannen lässt, der mir so gar nicht passt. Ich konnte nicht anders, als der Redaktion eine kleine E-Mail zu schreiben – ich bin gespannt, ob es Feedback gibt:

Liebe SZ-Redaktion, (mehr …)

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Wählt Sascha Lobos Mutter die FDP?

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Ich habe gerade, seit sehr, sehr langer Zeit, mal wieder einen Artikel von Sascha Lobo gelesen. Eigentlich halte ich den Kerl ja für eine Medienschlampe, die alles dafür tut, sein Gesicht in eine Fernsehkamera zu halten. Sei es sich als Experte für etwas auszugeben, wovon er keine Ahnung hat, oder sich als (gefühlter?) Mittvierziger eine lächerliche Teenie-Punker-Frisur stehen zu lassen. Trotzdem. Schlecht ist sein Artikel „Unsere Mütter, unsere Fehlernicht. Nur eben auch nicht richtig. Nein. So kann man das nicht stehen lassen!

Sascha Lobos Mutter weiß offenbar nicht, was das Leistungsschutzrecht ist und warum das ziemlich doof ist. Buuuh!  Hätte ihr jemand erzählen sollen!

Recht hat der gute Mann, wenn er behauptet, $wirAlle hätten es versäumt, den Menschen in unserem sozialen Umfeld (soweit bei Netzaktivisten vorhanden ;-)) in’s Gewissen zu reden. Stimmt. Habe ich auch zu wenig getan. Ich habe zwar mit einigen Leuten darüber gesprochen, auch mit solchen, die keine besondere Affinität zu Netzpolitik haben. Darauf von mir bekehrt zu werden hatte allerdings keiner gewartet. Wen wundert’s – ging es doch stets um ein Gesetzt, das, vor allem in der Fassung die jetzt verabschiedet wurde, vollkommen bescheuert ist. Kein Mensch, dessen IQ über dem einer feuchten Scheibe Toastbrot liegt, kann ausgiebig über dieses Gesetzt nachgedacht und es für gut befunden haben. Da braucht es nicht diverse Experten oder eben die Leute vom Fach, die sagen, daß das so nicht gehört. Selbst die Süddeutsche Zeitung, eigentlich Verfechter des LSR hat die letzte Version des Gesetztes als nutzlos und schwammig abgetan. Hinzu kommt, daß ein derart wabbeliges Gesetzt, eines ohne klare Definition was erlaubt ist und was nicht, ohnehin niemandem nützt – außer den Abmahnanwälten, die alle möglichen User mit Scheiße überschwemmen werden. Die Auslegung des Gesetztes sei Sache der Gerichte… Entschuldigung – sie haben Demokratie nicht verstanden, Herr Abgeordneter!

Apropos, Herr Abgeordneter – Haben Sie mit meiner Mutter gesprochen? Die hat Sie nämlich in Ihr Parlament gewählt. Nein? Was? Mit der Mutter von Herrn Lobo auch nicht? Ich bin entsetzt! Aber wen vertreten Sie denn nun? Etwa nicht die Meinung derer, die Sie gewählt haben? Vielleicht sollten unsere Mütter ja anfangen mit selbstgekochten Marmeladen und Apfelkuchen Lobbyarbeit im Bundestag zu betreiben! Selbstverständlich erst, nachdem wir ihnen erklärt haben, was das Leistungsschutzrecht ist und warum es verdammt nochmal scheinicht gut ist. Vielleicht schmeckt der Apfelkuchen meiner Mutter (der ist verdammt gut!) den Herrn Abgeordneten ja so gut, daß sie den neuen iShit von Herrn Springer im Osternest liegen lassen und im Sinne derer Abstimmen, die sie gewählt haben.

Vielleicht braucht es auch einfach ein paar Piraten im Bundestag, die sagen was wahr ist und ein paar Jahrzehnte, bis die alten Säcke, die sich auf bequemen Posten auf ihre Pension freuen unter der Erde sind. Vielleicht wird dann ja alles gut. Oder auch nicht.

Wenn ich mich bei Herrn Lobo jetzt noch für die Formulierung „Ringelpiez mit Anklicken“, die mich sehr erheitert hat, bedanken will – muß ich dann dafür zahlen?

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Adipositas-Boom erfasst Ampelmännchen.

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Erschreckend: Immer mehr Ampelmännchen sind stark übergewichtig.

Erschreckend: Immer mehr Ampelmännchen sind stark übergewichtig. (Photo: mene, Köln)

(apo) Köln ◊ Wie eine unabhängige Agentur kürzlich ermittelte, hat die Welle der Adipositas-Erkrankungen nun auch die Ampelmännchen erfasst. Gesundheitsexperten schlugen schon vor Jahren Alarm, als die stete Zunahme des bundesdeutschen Durchschnittskörpergewichts die kritische Marke überschritt. Nun greift der tödliche Trend auch nach den Ampelmännchen.

Wir Deutschen sind zu dick. Das ist nichts Neues, aber dennoch gefährlich. Andere Staaten, allen voran die USA, sollten eigentlich Abschreckung genug sein, um dem Adipositas-Trend auch auf politischer Ebene entgegenzuwirken. Doch PolitikerInnen und Medien verschließen hier gemeinschaftlich so gut es geht die Augen. Das ist nur verständlich, denn die Kosten für Information und Bildung, die zur effizienten Reduzierung der Fettleibigkeit führen würden, würden in einen maroden Staatshaushalt weitere Löcher reißen. Lieber überlässt man die Folgekosten für die Behandlung und Pflege einer kranken Nation der nachfolgenden Regierung.

Der Trend zur Fettleibigkeit bei Ampelmännchen ist nun ein Ergebnis dieser kranken Politik. Immer mehr Ampelmännchen, vor allem in den Großstädten und Ballungszentren in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Berlin-Brandenburg, sind zu dick. Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie klar hervor. Gingen durchschnittliche Ampelmänchen 1990 noch mit rund 800 Lumen durchs Leben, sind es in 2011 schon rund 1.200 Lumen. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Gesundheits- und Verkehrsexperten sind schockiert.

Adipöse Ampelmännchen sind nicht nur eine Gefahr für sich selbst, sonder auch für den Straßenverkehr. Vereinzelt kommt es bereits jetzt zu Verwechslungen von Fußgänger- und KFZ-Ampeln. Schwere Unfälle, oftmals mit Personenschaden, sind die Folge. Es ist an der Zeit, daß die Verantwortlichen auf diese Bedrohung reagieren und die Bevölkerung nicht länger mit ihrer Hinhaltetaktik in Gefahr bringen!

Die Mediendeponie-Redaktion schlägt vor:

  • Erdbeer-Diät für rote Ampelmännchen
  • Bananen-Diät für gelbe Ampelmännchen
  • Gurken-Diät für grüne Ampelmännchen

 

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Merry Crisis

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Es ist August – da dürfte es bald wieder die ersten Schokoladen Weihnachtsmänner geben. Und weil das Sommer Loch sich so gut mit der bösem Finanz Krise füllt jetzt ein Bild aus einer Verdi publik vom letzten Jahr.

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