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Nerd

[FIXED] Contao 3 GET-Parameter 404 not found – Holzhammermethode.

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Aus der Serie „Arbeitszeitvernichtung für Fortgeschrittene“ heute: Das GET-Parameter-404-Phänomen von Contao 3.

Contao 3 erlaubt die Übergabe von GET-Parametern in URLs im Verzeichnis-Style. Also z.B.:

domain.example/meinParameter/meinWert.html

Funktioniert auch ganz toll. Leider wurde in Version 3.1.3 still und heimlich verpflichtend, alle übergebenen GET-Parameter auch zwingend zu verwenden. Wer also, der sprechenden Namen wegen, etwas verwendet hat wie

domain.example/id/1234/detailAnsicht.html
statt
domain.example/id/1234.html

fällt auf die Nase – schließlich fragt er den Wert seines (unbeabsichtigt) übergebenen GET-Parameters detailAnsicht nicht ab. Pöser Pube! Statt eine verständliche Fehlermeldung auszugeben, triggert Contao in diesem Fall den 404.

Lösen lässt sich das Problem, indem überall auch wirklich alle übergeben Parameter abgefragt werden. Sinnvoll ist das Ganze ja, so wird Duplicate Content vermieden (Das war wohl auch Leos Motivation für diese krude Lösung, wie sich hier nachlesen lässt). Wo vorher also

domain.example/id/123/a.html
domain.example/id/123/b.html
domain.example/id/123/c.html

den gleichen Content unter unterschiedlichen URLs (vulgo: duplicate content) lieferten, gibt’s nun 404-Fehler. Warum hier nicht eine Lösung mittels (längst überfälligem) Routing oder zumindest mit Canonical-Tags gewählt wurde – weiß der Teufel. Die konkrete Implementierung des „Schutzes“ findet ihr hier.

Es ist jetzt also angebracht, alle Module auf Vollständige Abfrage der GET-Parameter zu prüfen und zu korrigieren. Für’s schnelle Debugging und eventuellen legacy code, der nicht mehr lange überdauern soll, gibt es hier die Holzhammer-Methode, die sich prima in jeder compile()-Methode von fraglichen Modulen einbauen lässt.

// quick & dirty workaround: call all $_GET-params once, to avoid 404. (Andreas Guse 2014)
foreach ($_GET as $key => $value){
$tmp = \Input::get($key);
}
unset($tmp);

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Ubuntu & PLESK – SSL-Zertifikate für Mailserver tauschen

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[Update 2016:]

Die .pem-Files für Courier liegen jetzt nicht mehr unter /usr/share/courier-imap sondern direkt unter /usr/share/!


 

Alle Jahre wieder läuft das SSL-Zertifikat aus oder der Server wird gewechselt. Nun nimmt PLESK als GUI einem ja schon eine ganze Menge Mist ab, den Tausch der SSL-Zertifikate für den Mailserver aber leider nicht. Macht nichts, so einfach geht’s (Plesk 11):

  • Das neue Zertifikat als .pem-File vorbereiten (CSR, Private Key, CA-Cert, Cert untereinander in ein Textfile packen oder das .pem aus PLESK laden)
  • Wissen wie man mit vi(m) eine Textdatei editiert oder nachfolgend einen anderen Editor verwenden (Oder die vi-Referenz-Tasse bestellen ;-))
  • Per SSH auf dem Server einloggen und folgende Befehle ausführen. Dabei im Editor immer den Inhalt des .pem-Files einfügen und speichern.
    root@server:~# cd /etc/postfix/
    root@server:/etc/postfix# mv postfix_default.pem postfix_default.pem.old;vi postfix_default.pem 
    root@server:/etc/postfix# /etc/init.d/postfix restart
    root@server:/etc/postfix# cd /usr/share/courier-imap/
    root@server:/usr/share/courier-imap# mv pop3d.pem pop3d.pem.old; vi pop3d.pem 
    root@server:/usr/share/courier-imap# mv imapd.pem imapd.pem.old;vi imapd.pem 
    root@server:/usr/share/courier-imap# /etc/init.d/courier-imap restart
  • Fertig

Schon läuft der Mailserver mit dem für ihn vorgesehenen Zertifikat sicher und ohne Fehlermeldungen.

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[UPD 29.9.] Netflix in Deutschland auch mit (Ubuntu) Linux?

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Video on Demand ist schon eine tolle Sache. Das was am Ausleihen von Filmen immer so unglaublich genervt hat, das Abholen und Zurückbringen von VHS/DVD/BD/…, entfällt. Auch das Hantieren mit zerbrochenen Scheiben und Rückumschlägen (LoveFilm & Co.) ist Geschichte. Naja, wäre es – wenn es auch nur einen einzigen brauchbaren Anbieter für VoD in Deutschland gäbe.

Als Amazon Prime seinen neuen „Streamingdienst“ angekündigt hat, war ich zunächst Feuer und Flamme. Videostreaming aus (fast) der ganzen Produktpalette und das auch noch gratis für Prime-Mitglieder hätte ich klasse gefunden. Bis ich das Kleingedruckte gelesen habe. Da hieß es zunächst, daß die Prime-Mitgliedschaft signifikant teurer wird. OK, das wäre noch zu verschmerzen gewesen. Dann habe ich aber auch noch feststellen müssen, daß Amazons VoD nur auf Geräten verfügbar sein würde, die mir garantiert nicht in’s Haus kommen werden. Viele Apple-Produkte (iPhone, iPad und anderer iMüll) und Smart-TVs. Niemals! Folglich habe ich gleich meine ganze Amazon Prime-Mitgliedschaft gekündigt – denn den hohen Preis ist der Gratis-Versand nun definitiv nicht mehr wert – zumal ein wachsender Teil der Produkte für die man ihn gebracht hat mittlerweile als „Plus Produkte“ firmieren, die alleine auch nicht mehr versandkostenfrei sind. Also, dank Sonderkündigungsrecht: Bye, bye Amazon Prime!

Ein wenig traurig hat mich gemacht, daß HBO in den USA nun einen Deal mit Amazon eingegangen ist – mal sehen wohin’s führt. Umso mehr habe ich mich gefreut, daß Netflix  nun auch offiziell angekündigt hat, noch dieses Jahr in Deutschland (und einigen anderen Europäischen Ländern) zu starten. Yey! Bleibt die spannende Frage: Wird es Netflix schaffen, endlich eine erträgliche Qualität zu bieten?

Die Angebote der „Konkurrenz“ von Maxdome, Watchever & Co. sind eher eine Beleidigung denn eine ernst gemeinte Offerte – Netflix verspricht hier mit seiner wesentlich größeren Datenbank – so diese auch in Deutschland verfügbar sein wird – Abhilfe. Aber werde ich sie auch sehen können?

In den USA setzt Netflix auf Microsoft SilverLight als browserbasierte Strategie. Kann man machen – kann man aber auch bleiben lassen. Glücklicherweise gibt es mit Moonlight eine freie Implementierung von Silverlight für Ubuntu, die aber scheinbar auch nur mäßig gepflegt wird und keine 100%ige Kompatibilität gewährleistet. Ich persönlich setze große Hoffnungen in Netflix, hier eine benutzbare Lösung für die (wachsende) Zahl der Linux-User zu schaffen. Eine kurze Anfrage konnte ich mir entsprechend natürlich nicht nehmen lassen. Die Antwort war allerdings ernüchternd: (mehr …)

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FileZille crash verhindern…

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So einfach, so effektiv. Ich habe eben in FileZilla die Zahl der zulässigen Verbindungen von 1 auf 10 erhöht, gleichzeitig die simultanen Downloads von ∞ auf 10 beschränkt. Und siehe da: Endlich läuft es sauber, schnell und vor allem: stabil. 🙂 Hätt‘ ich das mal ein paar Jahre früher versucht…

Filezilla Transfer-Einstellungen optimieren

Filezilla Transfer-Einstellungen optimieren

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Digitalkamera Zubehör

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Sukzessive wird jetzt alter Content von meinen sterbenden Websites hier auf der Mediendeponie abgekippt. Nächstes Opfer: digitalkamerazubehoer.org

Wer photographiert heute schon noch digital? Analoge Photographie ist bestimmt der nächste Retro-Trend. Mark my words! (mehr …)

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