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Medien

Habuimus Papam – Papst tritt zurück. Plagiatsvorwürfe.

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Wat fott es, es fott! (Photo:  Martin Hoffmann in der deutschen Wikipedia)

Wat fott es, es fott! (Photo: Martin Hoffmann in der deutschen Wikipedia)

Im Vatikan heißt es heute “Habuimus Papam”, denn Herr Dr. Ratzinger nimmt zum Monatsende seinen Hut. Aus gesundheitlichen Gründen, wie es heißt.

Fakt jedoch ist, daß die im Vatikanstaat ansässige Rating-Agentur WIC (What-I-Can) dem Papst schon vor Wochen die Bestnote AA wegen des Verdachts auf Stuhlinkontinenz entzogen hatten. Kurz darauf hatte Bundeskanzlerin und Christsozialkompetenz Angela Merkel Herrn Dr. Ratzinger ihr “vollstes Vertrauen” ausgesprochen¹, was umgehend zu einer öffentlichen Diskussion um die Rechtmäßigkeit der päpstlichen Promotion führte.

Die nach der letzten Papstwahl rasch abebbende Freude in weiten Teilen der katholischen Kirche – auf Grund des Ausbleibens lang ersehnter Reformen – wird nun vielerorts als Indikator für mangelhafte geistige Leistungsfähigkeit und Eigeninitative (neudeutsch: Plagiat) des Papstes gewertet. “Ein Mann der in seinem Amt als Stellvertreter Gottes keine Reformen erwogen, sondern sich stets die Meinung seiner Vorgänger zueigen gemacht hat, hat mutmaßlich auch seine Promotion aus der Bibel abgeschrieben.“, so Prof. Rupert Pinkelheimer im Interview mit der Mediendeponie. Viele Anhänger hatten damals Hoffnungen in den neu nach Rom gewählten Jungspund gesetzt und waren überzeugt, er würde leicht angestaubte Traditionen der Katholischen Kirche, wie den Zölibat, Verbot von außerehelichem Geschlechtsverkehr oder Geschlechtsverkehr mit minderjährigen Messdienern, endlich abschaffen.

Ein offizielles Dementi bezüglich der Plagiatsvorwürfe blieb von Seiten des Vatikan bisher aus. Laut Tagesschau.de-Berichten teilte Papst Benedikt im Vatikanradio jedoch mit, daß “die Kraft des Geistes […]  in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat“. Bisher ungeklärt ist, ob sich diese Aussage erst auf die Zeit nach seiner Wahl zum Papst, oder bereits auf die Zeit seiner Promotion bezieht. Der Verdacht eines erschwindelten akademischen Grades drängt sich unserer Redaktion jedenfalls unweigerlich auf – schließlich handelt es sich bei Joseph Ratzinger um einen Mann, der aus einer Szene (bayrisch, konservativ, katholisch) stammt, in der das Erschleichen geistiger Leistungen (so bestätigt) durchaus üblich scheint.

[1]: Laut Berichten eines leicht angetrunkenen Mannes im Clownskostüm, den unser Redakteur eben beim Kölner Rosenmontagszug getroffen hat.

 

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Warum eigentlich “Mediendeponie”?

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Der Begriff Mediendeponie ist mir in Wischmeyers Kommentaren zur Stadt Köln über den Weg gelaufen:

Als gebürtiger Kölner konnte ich über die Geschichte schon oft sehr schmunzeln – und eine Mediendeponie ist Köln mit seinen diversen Fernsehsendern, Zeitungen, Radiosendern und Start-Ups wirklich.

Wie stellt man sich eine Mediendeponie im Weniger übertragenen Sinne aber nun vor? Naja, für mich als Digital-Native ist es wohl eine online-Sammlung von “allem möglichen”, ein neues Konzept, das ich hier nun erproben möchte. Einfach ein geballter Haufen Wissen, Texte, Bilder, Videos und anderer Dinge – irgendwas mit Medien halt.

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