Mediendeponie Rotating Header Image

Köln

Werbung im Arsch?

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 4.7/5 (3 votes cast)

Ich liebe Werbung. Also naja – die meiste Werbung ist absolut nervtötend und schlecht. Aber gut gemacht Werbung ist immer wieder toll. Und dieses Exemplar hat mich heute besonders erheitert:

Werbung im Arsch? (Gesehen in Köln-Ehrenfeld)

Werbung im Arsch? (Gesehen in Köln-Ehrenfeld)

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 4.7/5 (3 votes cast)

Der erste Kaffee…

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (5 votes cast)

“Zeit aufzustehen, es ist neun UUuuhr!” brüllt mich mein Handy an. Eigentlich ist es gar nicht so recht “mein Handy”. Es gehört zwar mir, aber ich besitze es noch nicht lange und beabsichtige auch nicht, es lange zu benutzen. Mein Smartphone hat aber leider letzte Woche den Geist aufgegeben und ist zur Reparatur bei Amazon. Sagen sie – ich hätte eigentlich lieber mein Geld zurück.
Aufgestanden, Kaffee gekocht. Dabei zwei mal die Sodaclub-Flasche umgeworfen, die auf dem Kopf neben der Spüle steht. Rechner angemacht.

(mehr …)

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (5 votes cast)

[UPD 16.03.] Der Kampf mit NetCologne – Oder: „Ich sag’s in 5 Sätzen, schaffen Sie’s in 10 Monaten?“

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (7 votes cast)

Daß Umzüge die eine oder andere Unannehmlichkeit mitbringen, ist ein alter Hut. Das nackte Grauen erwartet den Kunden dann meist beim Versuch, den Telefon- und Internetanschluss halbwegs verlustfrei umzumelden. Hier in Köln haben wir mit NetCologne einen Anbieter, der nunja, anders ist als die großen, bundesweit operierenden ISP. Wie so oft gilt auch hier: Anders heißt nicht besser. Am 15. Dezember 2012 sind wir in unsere neue Wohnung gezogen. Einige Wochen zuvor, sofort nachdem der Mietvertrag unterschrieben war, haben wir NetCologne die Umzugsmeldung geschickt. Was dann geschah könnt Ihr nun hier lesen – für sanfte Gemüter: Tut es nicht vor dem Einschlafen! [Update vom 16.3. lesen] • [Update vom 29.3. lesen]
(mehr …)

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (7 votes cast)

Habuimus Papam – Papst tritt zurück. Plagiatsvorwürfe.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)
Wat fott es, es fott! (Photo:  Martin Hoffmann in der deutschen Wikipedia)

Wat fott es, es fott! (Photo: Martin Hoffmann in der deutschen Wikipedia)

Im Vatikan heißt es heute „Habuimus Papam“, denn Herr Dr. Ratzinger nimmt zum Monatsende seinen Hut. Aus gesundheitlichen Gründen, wie es heißt.

Fakt jedoch ist, daß die im Vatikanstaat ansässige Rating-Agentur WIC (What-I-Can) dem Papst schon vor Wochen die Bestnote AA wegen des Verdachts auf Stuhlinkontinenz entzogen hatten. Kurz darauf hatte Bundeskanzlerin und Christsozialkompetenz Angela Merkel Herrn Dr. Ratzinger ihr „vollstes Vertrauen“ ausgesprochen¹, was umgehend zu einer öffentlichen Diskussion um die Rechtmäßigkeit der päpstlichen Promotion führte.

Die nach der letzten Papstwahl rasch abebbende Freude in weiten Teilen der katholischen Kirche – auf Grund des Ausbleibens lang ersehnter Reformen – wird nun vielerorts als Indikator für mangelhafte geistige Leistungsfähigkeit und Eigeninitative (neudeutsch: Plagiat) des Papstes gewertet. „Ein Mann der in seinem Amt als Stellvertreter Gottes keine Reformen erwogen, sondern sich stets die Meinung seiner Vorgänger zueigen gemacht hat, hat mutmaßlich auch seine Promotion aus der Bibel abgeschrieben.„, so Prof. Rupert Pinkelheimer im Interview mit der Mediendeponie. Viele Anhänger hatten damals Hoffnungen in den neu nach Rom gewählten Jungspund gesetzt und waren überzeugt, er würde leicht angestaubte Traditionen der Katholischen Kirche, wie den Zölibat, Verbot von außerehelichem Geschlechtsverkehr oder Geschlechtsverkehr mit minderjährigen Messdienern, endlich abschaffen.

Ein offizielles Dementi bezüglich der Plagiatsvorwürfe blieb von Seiten des Vatikan bisher aus. Laut Tagesschau.de-Berichten teilte Papst Benedikt im Vatikanradio jedoch mit, daß „die Kraft des Geistes […]  in den vergangenen Monaten in mir derart abgenommen hat„. Bisher ungeklärt ist, ob sich diese Aussage erst auf die Zeit nach seiner Wahl zum Papst, oder bereits auf die Zeit seiner Promotion bezieht. Der Verdacht eines erschwindelten akademischen Grades drängt sich unserer Redaktion jedenfalls unweigerlich auf – schließlich handelt es sich bei Joseph Ratzinger um einen Mann, der aus einer Szene (bayrisch, konservativ, katholisch) stammt, in der das Erschleichen geistiger Leistungen (so bestätigt) durchaus üblich scheint.

[1]: Laut Berichten eines leicht angetrunkenen Mannes im Clownskostüm, den unser Redakteur eben beim Kölner Rosenmontagszug getroffen hat.

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)

Wenn das Car2Go streikt

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)

Wer braucht in Köln schon ein Auto? Eigentlich kaum jemand. Vor allem haben fast alle, die doch eines haben, die ewige Parkplatzsuche satt. Als Car2Go nach Köln kam, dachte ich „gut, jetzt versuchst Du’s auch mal mit Carsharing.“ Der Smart als solcher ist ein durchaus praktisches Auto für den Stadtverkehr – und wenn man mal von A nach B muß und keine Haltstelle in der Nähe ist, es in Strömen regnet oder man doch mal ein paar Kilo mehr zu tragen hat, ist so ein Autochen ganz praktisch. Mit der Smartphone-App ist das nächste Gefährt in der Regel auch zügig gefunden – vorausgesetzt es ist eins in der Nähe.

Richtig lästig wird es dann erst, wenn das Auto mal nicht so will, wie man selbst. Für 29 Cent pro Minute ist es wirklich ärgerlich, 10 Minuten im Auto zu sitzen. Noch ärgerlicher ist es, wenn man nicht mal mehr das Radio ausschalten kann um zu telephonieren. Oder wenn man einen Termin hat, zu dem man eigentlich nicht verspätet hätte kommen wollen. All diese Dinge trafen leider auf meine letzte Fahrt in einem Car2Go zu. Auch die Hotline ließ sich nicht – wie sonst über das Display – verständigen.

Ein paar Tage später habe ich also bei der auf der Website angegebenen kostenpflichtigen „Service Hotline“ angerufen. Nach einer kurzen Schilderung meines Problems bekam ich folgende Antwort: „Ja, das ist falsche Abteilung für Buchhaltung. Das keine telefonische Support wegen Datenschutz. Das alles Problem mit Rechnung schicken Mail. Ich nur für Autos auf Straße Problem haben.“ Klasse – außer Spesen nixx gewesen.

Meine Mail an dem Support wurde „freundlicherweise“ mit 10 Freiminuten entlohnt. Naja. Dafür daß ich mich 10 Minuten geärgert habe und zu spät zu einem Kunden kam etwas wenig.

Man sollte sich also durchaus gut überlegen, ob man Car2Go nutzt, wenn man noch wichtige Termine hat – wer weiß wie lange derartige Aussetzer dauern könnten…

Die letzten 2 Minuten im Car2Go – zu Dokumentationszwecken aufgezeichnet.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)

Was ich an Köln-Ehrenfeld mag Teil 1

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (3 votes cast)

Köln-Ehrenfeld ist ein liebenswerter Stadtteil voll kleiner schöner Dinge. Im ersten Teil dieser Serie: Die Ampel Marienstr. Ecke Subbelrather Str.

2013-01-04_12-27-57_31 2013-01-04_12-28-59_992 2013-01-04_12-28-53_268
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (3 votes cast)

Na klar kann ich mir das merken!

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

image

Kein Problem, mit der KVB kommt man immer pünktlich und unkompliziert ans Ziel. Auch der sonntags Fahrplan der Linie 106 ist leicht zu merken!

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Adipositas-Boom erfasst Ampelmännchen.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 4.9/5 (9 votes cast)
Erschreckend: Immer mehr Ampelmännchen sind stark übergewichtig.

Erschreckend: Immer mehr Ampelmännchen sind stark übergewichtig. (Photo: mene, Köln)

(apo) Köln ◊ Wie eine unabhängige Agentur kürzlich ermittelte, hat die Welle der Adipositas-Erkrankungen nun auch die Ampelmännchen erfasst. Gesundheitsexperten schlugen schon vor Jahren Alarm, als die stete Zunahme des bundesdeutschen Durchschnittskörpergewichts die kritische Marke überschritt. Nun greift der tödliche Trend auch nach den Ampelmännchen.

Wir Deutschen sind zu dick. Das ist nichts Neues, aber dennoch gefährlich. Andere Staaten, allen voran die USA, sollten eigentlich Abschreckung genug sein, um dem Adipositas-Trend auch auf politischer Ebene entgegenzuwirken. Doch PolitikerInnen und Medien verschließen hier gemeinschaftlich so gut es geht die Augen. Das ist nur verständlich, denn die Kosten für Information und Bildung, die zur effizienten Reduzierung der Fettleibigkeit führen würden, würden in einen maroden Staatshaushalt weitere Löcher reißen. Lieber überlässt man die Folgekosten für die Behandlung und Pflege einer kranken Nation der nachfolgenden Regierung.

Der Trend zur Fettleibigkeit bei Ampelmännchen ist nun ein Ergebnis dieser kranken Politik. Immer mehr Ampelmännchen, vor allem in den Großstädten und Ballungszentren in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Berlin-Brandenburg, sind zu dick. Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichten Studie klar hervor. Gingen durchschnittliche Ampelmänchen 1990 noch mit rund 800 Lumen durchs Leben, sind es in 2011 schon rund 1.200 Lumen. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht. Gesundheits- und Verkehrsexperten sind schockiert.

Adipöse Ampelmännchen sind nicht nur eine Gefahr für sich selbst, sonder auch für den Straßenverkehr. Vereinzelt kommt es bereits jetzt zu Verwechslungen von Fußgänger- und KFZ-Ampeln. Schwere Unfälle, oftmals mit Personenschaden, sind die Folge. Es ist an der Zeit, daß die Verantwortlichen auf diese Bedrohung reagieren und die Bevölkerung nicht länger mit ihrer Hinhaltetaktik in Gefahr bringen!

Die Mediendeponie-Redaktion schlägt vor:

  • Erdbeer-Diät für rote Ampelmännchen
  • Bananen-Diät für gelbe Ampelmännchen
  • Gurken-Diät für grüne Ampelmännchen

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 4.9/5 (9 votes cast)

Wo Genuss seine Grenzen findet

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Gestern ging ich durch einen großen Supermarkt. Eigentlich wollte ich Forellen zum Grillen kaufen. Eine Flasche Rosé hatte ich noch im Kühlschrank, den Guten, den ich im Weinkontor von Freunden gekauft habe. So wie die Sonne an diesem Tag, der wohl einer der letzten schönen Sommertage dieses Jahres sein würde brannte, gelüstete es mich aber nach einer Weinschorle. Daß der gute Rosé dafür eigentlich zu schade wäre, dachte ich mir und schlenderte guter Dinge in die Weinabteilung.

Zwar bin ich Kölner – und Köln ist nun keine bekannte Weinregion – dennoch habe ich gewisse Regionale Bezüge dort hin, wo es eben guten wein gibt. Also steuerte ich möglichst Zügig an Ahr- und Mosel vorbei in Richtung Rheinhessen. Vielleicht ein netter Portugieser Weisherbst oder so. Nixx. Im Preissegment für Schoppenwein (mehr als 3 Euro finde ich für einen Wein, der großzügig mit Sprudel gemischt wird zu schade) nur „liebliche“ Plörre. Trotzdem habe ich hier eine Entdeckung gemacht, die mir erst die Sprache Verschlug, mich aber alsbald in schallendes Gelächter ausbrechen ließ:

Nicht, daß ich WeightWatchers ablehnen würde. Die Idee, sich selbst anhand des eigenen Bedarfs den Speiseplan zusammenzustellen mit Produkten, die dafür geeignet sind, ist sicher keine schlechte. Auch die WW-Mitarbeiter in meinem Bekanntenkreis sind nette. Aber Leute – im Ernst: 8.5%-light-Rosé?! Lieblich?! 75 kcal pro 125 ml?!

Ouch, das tut im Herzen Gaumen weh!

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Warum eigentlich „Mediendeponie“?

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Der Begriff Mediendeponie ist mir in Wischmeyers Kommentaren zur Stadt Köln über den Weg gelaufen:

Als gebürtiger Kölner konnte ich über die Geschichte schon oft sehr schmunzeln – und eine Mediendeponie ist Köln mit seinen diversen Fernsehsendern, Zeitungen, Radiosendern und Start-Ups wirklich.

Wie stellt man sich eine Mediendeponie im Weniger übertragenen Sinne aber nun vor? Naja, für mich als Digital-Native ist es wohl eine online-Sammlung von „allem möglichen“, ein neues Konzept, das ich hier nun erproben möchte. Einfach ein geballter Haufen Wissen, Texte, Bilder, Videos und anderer Dinge – irgendwas mit Medien halt.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)