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Compiler und Interpreter…

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Aufgabe 1

Compiler und Interpreter sind beide dafür verantwortlich, die Anweisungen der höheren Schicht (N) ohne Verlust an Funktionalität in eine für eine niedere Schicht (N-1) nutzbare Form zu verwandeln.

Der Compiler wandelt hierzu alle Befehle des Programms in Schicht N in Befehle der Schicht N-1 um, bevor es zur Ausführung der Befehle kommt. (Beispielsweise nach dem Fertigstellen eines Programms, aber vor dessen Start). Der Compiler ‘übersetzt’ quasi eine Befehlsfolge vollständig.

Der Interpreter Arbeitet im Gegensatz zum Compiler zur Laufzeit und wandelt die Befehle unmittelbar bevor sie ausgeführt werden Stück für Stück um. Ein Interpreter sorgt somit für größere Flexibilität, benötigt aber mehr Ressourcen zur Laufzeit.

Aufgabe 2

Schwer zu sagen warum, aber als ‘nicht-technisches’ Parade-Beispiel für das Durchreichen von Befehlen durch viele Schichten kam mir die Pundeswehr (wahlweise jede andere Armee) in den Sinn.

An einem Beispiel sei der Ablauf exemplarisch beschrieben:

Gegeben sei ein wirtschaftliches Interesse einer finanzstarken Gruppe. Dieses wird, sobald notwendig, gegenüber den/die RegierungsvertreternIn hübsch verpackt geäußert (*interpreted*).

Die Regierung ihrerseits verfertigt zwecks Wahrung genannter Interessen ein Gesetz, das künftig die Grundlage für alle weiteren Handlungen bildet (*compiled*).

Auf Grundlage des bestehenden Gesetzes kann fortan der/die VerteidigungsministerIn über die Armee verfügen, indem er seine Befehle an die Militärführung in für diese verständlicher Form weiter gibt (*interpreted*).

Die nun folgende Zahl von Ebenen, die die Befehle nach unten ‘durchgereicht’ werden ist nur schwer zu erahnen – gemein bleibt ihnen jedoch eins: Es wird stets interpretiert. So wird die Lautstärke der Befehlsweitergabe der jeweils unteren Schicht in der Form angepaßt, daß immer etwas lauter gebrüllt wird [es ist ja allgemein bekannt, daß der Dienstgrad in einer Armee vom Hörvermögen abhängt, daher werden Untergebene auch stets angebrüllt.] (*interpreted*).

Der Befehl hat auf diese weise den/die Gemeinen Soldaten/in erreicht. Von hier aus fehlt nur noch der letzte Schritt. Die dem/der Soldat/in zugrundeliegende ‘Hardware’ ist der/die RekrutIn. Um den Schritt auf die Hardware-Ebene zu schaffen wird ein Compiler benötigt, der selbst simpelste Befehle übersetzt. Hierfür gibt es die Grundausbildung (*compiled*).

Aufgabe 3

Rechner B hat die Anweisung zwar schneller bearbeitet, was jedoch nicht bedeutet, daß dieser Rechner grundsätzlich schneller ‘ist’, bzw. *jede* Anweisung schneller bearbeiten kann als Rechner A.

Die Architektur des Rechners kann auf das Lösen bestimmter Aufgaben optimiert werden – etwa das Rechnen mit besonders großen oder mit sehr vielen Zahlen.

Ein Rechner beispielsweise, der zwar zwei sehr große Zahlen schnell addieren kann, ist nicht unbedingt der schnellste, wenn es darum geht, 100 kleine Zahlen zu addieren. Faktisch läßt sich also nur sagen, daß ein Rechner *für eine bestimmte Anweisung* schneller ist als ein anderer. Ein Ansatz für die Objektive Beurteilung der Geschwindigkeit eines Rechners basiert bestenfalls auf dem Test mit ‘durchschnittlichen’ Anforderungen.

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