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TeamViewer Anzeigename bei Verbindungsaufbau unter Ubuntu und Windows ändern…

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Nachdem ich jetzt jahrelang privat mit TeamViewer gearbeitet habe und von diesem Produkt doch einigermaßen überzeugt bin, habe ich mich entschieden, das Biest künftig auch im Büro einzusetzen. Ich habe also neulich eine TeamViewer-Lizenz erworben und einen Custom-Client erstellt. Beim Verbindungsaufbau meldet der ganz freundlich “Mene möchte Ihren Desktop sehen und steuern. Möchten Sie das zulassen?”

TeamViewer-Login

Eigentlich OK – allerdings wäre es mir im beruflichen Umfeld doch lieb, ich könnte den angezeigten Namen ändern. Extras -> Optionen und schwupp, Name geändert. Alles gut, dachte ich – doch leider nicht. Der Name “Mene” erscheint weiterhin.

TeamViewer#2

Nach vielen E-Mails und einem langen Telephonat mit dem Teamviewer-Support hat sich mein Problem leider nicht lösen lassen, allerdings jetzt den offiziellen Status eines Programmfehlers im Linux-Client bekommen. Aufgeben wollte ich trotzdem nicht und siehe da: Es geht doch. Also: Was tun? Erstmal feststellen, daß TeamViewer im System an allen Ecken und Enden Spuren hinterlässt. Das Verzeichnis ~/.teamviewer ist scheinbar seit Version 7 verwaist. Stattdessen wohnt jetzt in ~/.config/teamviewer9/ ein Haufen Konfigurationsreste von Version 9 und die Konfiguration der aktuellen Version 10 in ~/.config/teamviewer10/. In der Datei ~/.config/teamviewer10/config/client.conf findet sich schließlich auch die Zeile [strng] Meeting_UserName = "Mene". Hier habe ich den username nun auf die harte Tour geändert und siehe da: Es funktioniert!

Jetzt sind wir noch eine ganze Weile auf der Suche nach der Lösung für das gleiche Problem unter Windows gewesen, ein Problem nur mit dem Linux-Client scheint es also nicht zu sein. Leider lassen sich die Konfigurationsdateien hier nicht ohne weiteres aufspüren. Banale Sache: Das liegt daran, daß es keine gibt. In der Registry haben wir schließlich den Key [HKEY_USERS\S-1-... ... ...-1000\Software\TeamViewer]  "Meeting_UserName"="Computername" gefunden. Auch hier bringt eine manuelle Änderung Abhilfe. Uff! Und das erzähle ich jetzt noch dem offiziellen Support. Für den nächsten User und so – falls der diesen Post nicht vorher findet. 😉

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FileZille crash verhindern…

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So einfach, so effektiv. Ich habe eben in FileZilla die Zahl der zulässigen Verbindungen von 1 auf 10 erhöht, gleichzeitig die simultanen Downloads von ∞ auf 10 beschränkt. Und siehe da: Endlich läuft es sauber, schnell und vor allem: stabil. 🙂 Hätt’ ich das mal ein paar Jahre früher versucht…

Filezilla Transfer-Einstellungen optimieren

Filezilla Transfer-Einstellungen optimieren

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[UPD 7.2.] Inkonsistenter Namensraum für Sparkassen Onlinebanking – oder: Warum zum Teufel kann ich keine SEPA-Überweisungen ausführen?

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Seit Monaten versuche ich, auch mit meinem Privatkonto bei der Sparkasse “SEPA-Ready” zu werden. Vergeblich. Ich habe auch schon das eine oder andere Dutzend Telephonate mit der SEPA-Hotline geführt – ohne Erfolg. Auf die rettende Idee brauchte mich letztlich ein Beitrag im online banking forum. Aber langsam – so fing’s an:

  •  Ich kann mit meiner Banking-Software (Hibiscus / Jameica) seit Jahren wunderbar HBCI-Online-Banken. Mit der Sparkasse und mit der GLS-Bank. Klappt toll. Jetzt kommt SEPA. Kein Problem – mit der GLS-Bank. Doch die Sparkasse verweigert den Dienst. Permanent erhalte ich die Fehlermeldung “[error] HBCI error code: 9130:Die SEPA-Nachricht enthält unerlaubte Zeichen.“. Klingt komisch – passiert nämlich auch bei Verwendungszwecken wie “test” oder einem leeren Verwendungszweck.
  • Die Sparkasse sagt, andere Kunden, auch mit der gleichen Software, hätten keine Probleme.

Was soll man dazu sagen? Die Software scheint zu funktionieren – schließlich habe ich keine Probleme mit der GLS-Bank und normale Überweisungen funktionieren ja auch mit der Sparkasse – und bei der Sparkasse scheint auch alles glatt zu laufen – schließlich klappt es ja bei anderen Kunden…

Doch die Lösung liegt auf einer gaaaanz anderen Ebene…

Vor vielen, vielen Jahren, als die Dinosaurier noch Schwarz-Weiß-Fernsehen geschaut haben und Maggie Thatcher noch eigenhändig Sklaven ausgepeitscht hat, damals also, in den Anfängen des Internet… musste ich mir Login-Daten für mein neues Sparkassen-Online-Banking ausdenken. Die Regeln für die Wahl des Passworts waren recht restriktiv. Genau 5 Zeichen mussten es sein, nur Kleinbuchstaben und Ziffern. Das fand’ ich damals schon unmöglich und desaströs unsicher – glücklicherweise konnte ich aber einen etwas komplexeren Benutzernamen wählen. Einen mit einer Raute darin. Hat auch die letzten Jahre wunderbar funktioniert.

Die Dinausaurier (leider) und Maggie (zum Glück) sind mittlerweile tot, das Online-Banking aber nur wenig verändert. Nun kommt SEPA. Und mit SEPA eine striktere Spezifikation bezüglich der zugelassenen Zeichen. Kein Problem, ich muß ja keinen Programmcode im Verwendungszweck einer Überweisung unterbringen (Wobei es mich nicht wundern würde, wenn man auf diese Weise bei der Sparkasse SQL-Injektions unterbringen könnte ;-)).

Und jetzt der Clou: Die Sparkasse prüft den gesamten HBCI-Stack auf Kompatibilität mit SEPA-Zeichen – und meldet, daß in der Überweisung ungültige Zeichen verwendet wurden. URGS! Wie dumm kann man denn sein?! Hat da jemand den Zettel verlegt auf dem steht “Bitte sauber arbeiten, wir hantieren hier mit sensiblen Daten.” und sich gedacht “Aaaach was, für die Idioten, die bei uns Konten haben, reicht es wenn wir immer den Standard verwenden, auf den wir gerade Lust haben. Ist ja langweilig, wenn man jeden Tag die gleichen Zeichen für Eingaben erlaubt!”

OK. Also habe ich jetzt einen neuen Sparkassen-Anmeldenamen und: TADAAA! Kann endlich SEPA-Überweisungen ausführen. Einmal mit Profis arbeiten ….

Oder wie das ganze kurz und treffend kommentiert wurde:

(22:21:37) Michael: standards. die sparkasse. was stellst du dir noch vor?
(22:21:51) Michael: eher hält M$ standards ein als die spaßkasse

[Update 7.2.]

Die Arbeitswoche ist fast `rum. Getan hat sich nichts. Auch habe ich auf meine Anfrage bei der Sparkasse keine Antwort erhalten. Gerade habe ich nochmal angerufen und nachgefragt, was denn da Sache ist – es kann ja schließlich nicht angehen, daß eine Bank bei solchen einfachen Fehlern nicht in der Lage ist nachzubessern. Ergebnis: Ja, meine Anfrage ist angekommen, ob und wie sie bearbeitet wurde ist nicht einsehbar. Auch wäre nicht unbedingt davon auszugehen, daß der Fehler beseitigt würde, man würde ihn aber auf jeden Fall zur Kenntnis nehmen. And I was like…WTF?!

Und ein paar Stunden später kam er doch noch: Der Rückruf der Fachabteilung. Dort konnte man meine E-Mail leider nicht finden, entschuldigt sich aber für die Verzögerung, ist dankbar für den Hinweis und wird sich darum kümmern. Na hoffen wir’s. 😉

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Endlich: Endlager für Spambots. Mediendeponie jetzt mit bot-trap.

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Diese Seite wird durch die ehrenamtlich moderierte Sperrliste von bot-trap.de gegen Angriffe geschützt.

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Jeder Webmaster kennt das Problem: Dauernd will einem einer böses, obwohl man selbst ganz lieb war. Das nervt. Seite heute ist das Bot-Schutz-Script von bot-trap.de hier auf der Deponie im Einsatz. Ich bin gespannt, wie sich das Script auf die Logfiles und Statistiken auswirkt. 🙂

Bot-Trap wird seit über 7 Jahren ehrenamtlich gepflegt und basiert auf User-Agent und IP-Blacklists. Auf diese Weise werden bekannte Spam-Bots und Harvester ausgesperrt. Sollte es doch einmal einen Menschen erwischen, wird dieser auf die Sperre seiner IP hingewiesen und bekommt die Möglichkeit nach Lösen eines Captchas die Seite dennoch zu benutzen. In diesem Fall wird auch gleich ein false-positive gemeldet. Klingt soweit super und scheint nach ersten Tests auch zuverlässig zu arbeiten. 🙂

Wer’s genauer wissen will (oder auch Bot-geplagt ist) guckt hier: www.bot-trap.de.

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Googeln für Fortgeschrittene #1

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Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage übereinstimmenden Dokumente gefunden.

  • moshpit wacholderlikör
  • nasenaffe schlittenprothese
  • studienbescheinigung tiefseekrake
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Wählt Sascha Lobos Mutter die FDP?

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Ich habe gerade, seit sehr, sehr langer Zeit, mal wieder einen Artikel von Sascha Lobo gelesen. Eigentlich halte ich den Kerl ja für eine Medienschlampe, die alles dafür tut, sein Gesicht in eine Fernsehkamera zu halten. Sei es sich als Experte für etwas auszugeben, wovon er keine Ahnung hat, oder sich als (gefühlter?) Mittvierziger eine lächerliche Teenie-Punker-Frisur stehen zu lassen. Trotzdem. Schlecht ist sein Artikel “Unsere Mütter, unsere Fehlernicht. Nur eben auch nicht richtig. Nein. So kann man das nicht stehen lassen!

Sascha Lobos Mutter weiß offenbar nicht, was das Leistungsschutzrecht ist und warum das ziemlich doof ist. Buuuh!  Hätte ihr jemand erzählen sollen!

Recht hat der gute Mann, wenn er behauptet, $wirAlle hätten es versäumt, den Menschen in unserem sozialen Umfeld (soweit bei Netzaktivisten vorhanden ;-)) in’s Gewissen zu reden. Stimmt. Habe ich auch zu wenig getan. Ich habe zwar mit einigen Leuten darüber gesprochen, auch mit solchen, die keine besondere Affinität zu Netzpolitik haben. Darauf von mir bekehrt zu werden hatte allerdings keiner gewartet. Wen wundert’s – ging es doch stets um ein Gesetzt, das, vor allem in der Fassung die jetzt verabschiedet wurde, vollkommen bescheuert ist. Kein Mensch, dessen IQ über dem einer feuchten Scheibe Toastbrot liegt, kann ausgiebig über dieses Gesetzt nachgedacht und es für gut befunden haben. Da braucht es nicht diverse Experten oder eben die Leute vom Fach, die sagen, daß das so nicht gehört. Selbst die Süddeutsche Zeitung, eigentlich Verfechter des LSR hat die letzte Version des Gesetztes als nutzlos und schwammig abgetan. Hinzu kommt, daß ein derart wabbeliges Gesetzt, eines ohne klare Definition was erlaubt ist und was nicht, ohnehin niemandem nützt – außer den Abmahnanwälten, die alle möglichen User mit Scheiße überschwemmen werden. Die Auslegung des Gesetztes sei Sache der Gerichte… Entschuldigung – sie haben Demokratie nicht verstanden, Herr Abgeordneter!

Apropos, Herr Abgeordneter – Haben Sie mit meiner Mutter gesprochen? Die hat Sie nämlich in Ihr Parlament gewählt. Nein? Was? Mit der Mutter von Herrn Lobo auch nicht? Ich bin entsetzt! Aber wen vertreten Sie denn nun? Etwa nicht die Meinung derer, die Sie gewählt haben? Vielleicht sollten unsere Mütter ja anfangen mit selbstgekochten Marmeladen und Apfelkuchen Lobbyarbeit im Bundestag zu betreiben! Selbstverständlich erst, nachdem wir ihnen erklärt haben, was das Leistungsschutzrecht ist und warum es verdammt nochmal scheinicht gut ist. Vielleicht schmeckt der Apfelkuchen meiner Mutter (der ist verdammt gut!) den Herrn Abgeordneten ja so gut, daß sie den neuen iShit von Herrn Springer im Osternest liegen lassen und im Sinne derer Abstimmen, die sie gewählt haben.

Vielleicht braucht es auch einfach ein paar Piraten im Bundestag, die sagen was wahr ist und ein paar Jahrzehnte, bis die alten Säcke, die sich auf bequemen Posten auf ihre Pension freuen unter der Erde sind. Vielleicht wird dann ja alles gut. Oder auch nicht.

Wenn ich mich bei Herrn Lobo jetzt noch für die Formulierung “Ringelpiez mit Anklicken”, die mich sehr erheitert hat, bedanken will – muß ich dann dafür zahlen?

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[UPD 16.03.] Der Kampf mit NetCologne – Oder: “Ich sag’s in 5 Sätzen, schaffen Sie’s in 10 Monaten?”

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Daß Umzüge die eine oder andere Unannehmlichkeit mitbringen, ist ein alter Hut. Das nackte Grauen erwartet den Kunden dann meist beim Versuch, den Telefon- und Internetanschluss halbwegs verlustfrei umzumelden. Hier in Köln haben wir mit NetCologne einen Anbieter, der nunja, anders ist als die großen, bundesweit operierenden ISP. Wie so oft gilt auch hier: Anders heißt nicht besser. Am 15. Dezember 2012 sind wir in unsere neue Wohnung gezogen. Einige Wochen zuvor, sofort nachdem der Mietvertrag unterschrieben war, haben wir NetCologne die Umzugsmeldung geschickt. Was dann geschah könnt Ihr nun hier lesen – für sanfte Gemüter: Tut es nicht vor dem Einschlafen! [Update vom 16.3. lesen] • [Update vom 29.3. lesen]
(mehr …)

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Nur mal so…

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