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Wie die DHL ihre Kunden bei Verlust von Paketen abzockt.

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Scheiss DHL!Gerade ist für mich eine zweimonatige Odyssee durch den Dschungel der Bürokratiehölle von DHL zuende gegangen – just, als ich mich entschieden hatte zu klagen. Ende gut, alles gut?  –  Von wegen! Mit DHL Paket werde ich wohl künftig nicht mehr verschicken. Bisher habe ich in der naiven Annahme gelebt, daß ein großer Konzern, bei dem ich treuer Kunde bin, sein Wort hält. Nicht so die DHL. Hier versucht man im Schadensfall den betroffenen Kunden bestmöglich abzuzocken. Ob das Betrug ist hätte um Haaresbreite ein Gericht klären dürfen. Ich glaube: Ist es. Was war passiert?

 

Chronik vom Versagen eines ‚Dienstleisters‘.

Am 21. Juli habe ich ein Paket mit einem GoPro-Case darin versendet. Das Paket konnte trotz korrekter Anschrift nicht zugestellt werden (23. Juli). Möglicherweise war der Fahrer besoffen oder hatte keine Lust – soll ja beides vorkommen. Also hat sich das Paket auf den Weg zurück zu mir, dem Absender, gemacht. Wo es trotz korrekter Adresse ebenfalls nicht ankam (Besoffen? Keine Lust?). Nicht in dieser Realität jedenfalls.

Die Realität der DHL ist eine andere. Spekulationen über Schwarze Löcher oder chemische Drogen würden an dieser Stelle zu weit führen, ich belasse es dabei festzustellen, daß mein Paket angeblich an meinen Nachbarn namens „Briefkasten“ zugestellt wurde (24. Juli). Das sagt zumindest das Tracking-System. Im Briefkasten oder an der Tür habe ich keinen Zettel. Unnötig zu sagen, daß ich keinen Nachbarn namens Briefkasten habe… Meine realen Nachbarn haben natürlich auch kein Paket für mich.

Ein Anruf bei der Hotline bringt mich nicht weiter: Ich muß 10 Tage warten, bevor ich einen Nachforschungsauftrag erteilen kann. Das tue ich dann (3. August) natürlich auch. Komplett mit Photo der Ware und Kopie des Einlieferungsbelegs. Vor allem aber auch inklusive einer eindeutigen Schilderung des Sachverhalts.

Es passiert lange nichts, dann erhalte ich einen Brief „[…] In der Zwischenzeit haben wir Ihre Anfrage geprüft und festgestellt, dass Ihre Sendung einem Empfangsbevollmächtigten ausgeliefert wurde. […]“. Das ist natürlich offensichtlich eine Lüge. Hier wird sich die DHL wohl gedacht haben „Wir lehnen jeden Antrag beim ersten Mal ab. Da werden schon Genug Leute nicht nachbohren, das lohnt sich.“ (10. August¹) So einfach mache ich das denen natürlich nicht und lege Widerspruch ein.

DHL-Abzocke-1

Anrufe bei der Hotline bleiben vorerst erfolglos – die im Schreiben angegebene Telefonnummer ist nicht aktuell und leitet zur DHL-Zentrale weiter, die nicht zuständig ist.

Am Mittag des 2. September ruft meine Freundin mich an und erklärt mir, ein Typ™ von DHL stehe vor der Tür und wolle für irgendwas eine Unterschrift von ihr. Im Telephonat mit dem Kerl stellt sich heraus: Er war schon ein paar Mal mittags da und hat mich nie angetroffen. Wunderlich, daß ich an Werktagen Mittags nie zuhause bin um unangekündigten Besuch zu empfangen! Anrufen oder eine E-Mail schreiben war aber wohl zu kompliziert. Sei’s drum, Immchen bekommt gerne auch nochmal schriftlich, daß ich das Paket nicht zurück erhalten habe.

Einen satten Monat später (10. September) erhalte ich eine E-Mail:

wir bedauern Ihnen mitzuteilen, dass der Verlust Ihrer Sendung festgestellt wurde. Den Ihnen
entstandenden Schaden möchten wir schnell regulieren. Bitte senden Sie uns dazu
· eine Kopie Ihrer Rechnung an den Empfänger, einen anderen Nachweis über den Wert des
Inhaltes oder einen Kaufabschluß, woraus Käufer und Verkäufer hervorgehen.
Einkaufsrechnung, Kassenbeleg,Paypal Kontoauszug oder Bankkontoauszug wobei der
Geldtransfer ersichtlich ist.

dhl-Abzocke-2

Haha! Sehr witzig! Eine Information über den Inhalt inkl. Preisangabe hatte die DHL. Eine Rechnung muß ich also auch noch haben? Versichert sind bei DHL also nur Waren, für die ein Geldtransfer nachgewiesen werden kann! Das ist in meinen Augen sehr kritisch, da ich häufig wichtige Unterlagen mit der DHL verschickt habe, deren Wiederbeschaffung Kosten verursacht hätte, für die es aber sicher keine Rechnung gibt. Ich habe der DHL also nochmals das Photo des Inhalts mit dem sichtbaren Preisschild geschickt und darauf bestanden, man möge diesen Wert, die Kosten des Versands und – es war ein Brief – das Porto für diesen Brief erstatten.

Weiter geht es am 16. September, als ich einer E-Mail der DHL entnehme:

„wir bedauern Ihnen mitzuteilen, dass der Verlust Ihrer Sendung festgestellt wurde. Den Ihnen
entstandenden Schaden möchten wir schnell regulieren. Bitte senden Sie uns dazu
Einkaufsrechnung, Kassenbeleg,Paypal Kontoauszug/ebay Account Auszug oder
Bankkontoauszug,
wobei der Geldtransfer ersichtlich ist.
Bis zum heutigem Tag sind Sie dieser Aufforderung noch nicht nachgekommen.“

dhl-Abzocke-3Ich fürchte eine Endlosschleife und sende abermals das Photo und meinen Hinweis, daß gefälligst der Wert des Inhalts zu erstatten sei, den die DHL ja schließlich verloren hat.

Unseriöse Geschäftspraktiken der DHL?

Am 17. September stelle ich eine Presse-Anfrage zur Vorbereitung dieses Posts an Frau Anita Gupta mit den relevanten Fragen die sich aus dieser unsäglichen Angelegenheit ergeben habe. Leider ist Frau Gupta mir bisher eine Antwort schuldig geblieben. Vermutlich möchte sie dann doch nicht lügen, wenn es um fragwürdige Geschäftspraktiken der DHL geht:

1) Ist die Versicherung von Paketinhalten im Verlustfall nur auf solche Inhalte beschränkt, für die der Absender den Kauf oder Verkauf mittels Kontoauszug (also: Keine Barzahlung, Kassenbeleg nicht im Paket) nachweisen kann?

2) Sind Gegenstände von Wert, die nicht aktuell ge- oder verkauft wurden nicht versichert?

3) Wie gehen Sie mit verlorenen Gegenständen um, die keinen Warenwert haben, deren Wiederbeschaffung aber kostspielig ist (z.B. Buchhaltungsunterlagen)?

4) Sollten solche Gegenstände doch versichert sein: Wie wird deren Wert ermittelt?

5) Gibt es interne Anweisungen, die Sachbearbeitern nahelegen Anträge in erster Instanz grundsätzlich abzuweisen?

Dann endlich, am 21. September¹, also genau 2 Monate nachdem ich ein ausreichend frankiertes und korrekt Adressiertes Paket in einem offiziellen DHL-PaketShop abgegeben habe, ein Brief von DHL. Sie regulieren den Schaden – oder zumindest den Teil der ihnen passt. Meine Portokosten etwa nicht.

dhl-Abzocke-4 dhl-Abzocke-5

Heute, am 24. September, ist dann vorgezogenes Weihnachten. Das Geld ist wirklich auf meinem Konto angekommen – das hatte ich nicht erwartet.

Fazit

Mein persönliches Fazit: Ich verschicke nun mit Hermes oder DHL-Päckchen. Den Aufpreis für versicherte Pakete die de-facto nicht versichert sind spare ich mir. Wertvollere Fracht vertraue ich nur noch UPS an, die wissen was sie tun.

Beim Transport mit DHL verloren gegangen: GoPro-Case.

Beim Transport mit DHL verloren gegangen: GoPro-Case.


¹: Ich verwendet hier das Eingangsdatum, nicht das vermutlich gefälschte Datum aus dem Briefkopf.

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Microsoft Office Account (E-Mail) zu Product Key herausfinden…

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An allem Schuld: Microsoft Office

An allem Schuld: MS Office

Seit einiger Zeit kann man ohne Microsoft-Account ja auch kein im Laden gekauftes Office mehr installieren. Also habe ich mir damals™ mal eben einen solchen registriert, als ich mein Office 2013 Professional installiert habe. So weit, so gut. Beim Wechsel auf eine neue Workstation habe ich gestern versucht, Office neu zu installieren: nixx. Wie war noch gleich die E-Mail-Adresse? Irgendwas @outlook.com hatte man mir aufgezwungen. Eine Alternativadresse habe ich natürlich auch hinterlegt. Welche war das noch gleich? Einfach den Product-Key eingeben bringt nixx, außer dem Hinweis, daß dieser Key schon einem Account zugeordnet ist. Shit! Auch über diverse Wiederherstellungs-Optionen mit meiner hinterlegten Alternativadresse bekomme ich keinen Zugriff – Zwischenzeitlich hatte ich auf diese Adresse ein weiteres M$-Konto registriert, offenbar ist der @outlook.com-Zwang irgendwann abgeschafft worden. In diesem Konto findet sich natürlich kein Office.

Es folgen einige Chats mit freundlichen MS-Mitarbeitern …

Screenshot from 2015-08-20 13:21:26

Ganz so einfach wie gedacht war das dann aber doch nicht. Es folgen zwei weitere Chats und zwei weitere Telephonate. Um ein paar Ecken lande ich dann auch bei der richtigen Hotline:

01806 67 22 55

dort wähle ich im Sprachmenü die Optionen

1 – 4 – 3

und schon nach 20 Minuten habe ich eine freundliche und hilfsbereite Mitarbeiterin am Telefon, die mich nach dem Product Key fragt, mit dessen Hilfe sie eine E-Mail mit Support-Code generiert. Prima, jetzt weiß ich welche Adresse hinterlegt war und – noch besser – sie kann mir die E-Mail-Adresse meines @outlook.com-Kontos sagen!

Jetzt nur noch ein neues Passwort setzen. Aber halt! Das klappt natürlich nur mit Bestätigungscode an die hinterlegte Handynummer! Der Code per E-Mail schaltet nämlich nur das Konto frei dessen Hauptadresse identisch mit der im anderen Konto hinterlegten Ersatzadresse ist. #mussManWissen!

Naja, Ente gut, alles gut. Nach drei nervenzerfetzenden Stunden mit aufregender Warteschleifenmusik und einer Jillion Tassen Kaffee kann ich nun endlich mein Office neu installieren.

Fazit:

Mit ’ner Raubkopie wäre das nicht passiert!

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[UPD] Langeweile? Einfach mal die Anschlüsse von ein paar UnityMedia-Kunden hacken!

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Wie Heise Online gestern veröffentlicht hat ist die seit einigen Wochen bekannte Sicherheitslücke in AVM Fritz!-Boxen nicht, wie zunächst angenommen, nur für Boxen mit aktivierter Fernwartung gefährlich, sondern für alle, die nicht kürzlich aktualisiert wurden.

"Für Ihre FRITZ!Box ist ein Sicherheitsupdate verfügbar." - Leider kann ich es nicht installieren....

„Für Ihre FRITZ!Box ist ein Sicherheitsupdate verfügbar.“ – Leider kann ich es nicht installieren….

Das ist ziemlich übel und hat mich dazu veranlasst prompt zu versuchen, die Firmware meiner Boxen zu aktualisieren. Mindestens bei der Box, die ich von UnityMedia als Kabelmodem zur Verfügung gestellt bekommen habe, die ich also auch nicht vorübergehend gegen ein anderes Gerät tauschen könnte, ist dies leider ohne weiteres nicht möglich.

Die von UnityMedia zu hunderttausenden1 verbaute AVM Fritz!-Box 6360 lässt sich laut AVM nicht durch den Benutzer selbst, sondern nur durch den Internetanbieter, also UnityMedia, updaten. Zu meinem Entsetzen hat aber niemand meine Box aktualisiert. Ich habe also bei der Hotline angerufen und dort erfahren, daß das Problem bekannt sei, man aber lieber noch etwas abwarten würde, weil man sich noch nicht sicher sei, ob die Updates funktionieren. „Möglicherweise Ende der Woche“ (sic!) sei mit einer Aktualisierung zu rechnen. Beschleunigen könne man das nicht, auch nicht auf konkreten Kundenwunsch.

" Für FRITZ!Box 6360, 6340 und 6320 Cable wird das Update auf Version 6.03 bzw. 6.04 direkt vom Internetanbieter durchgeführt."  -  Oder eben auch nicht ...

“ Für FRITZ!Box 6360, 6340 und 6320 Cable wird das Update auf Version 6.03 bzw. 6.04 direkt vom Internetanbieter durchgeführt.“ – Oder eben auch nicht …

Fazit: UnityMedia-Kunden, die zwangsläufig eine Fritz!-Box nutzen müssen, können diese selbst nicht aktualisieren und auch UM hat keine Lust, das zu übernehmen. Auf der anderen Seite warnen Heise & Co. vor den Gefahren, die lauern, wenn ohne aktuelle Firmware gesurft wird. Die Anwahl teurer Service-Rufnummern im Ausland für „mehrere Hundert Euro in wenigen Minuten“ oder das Ausspähen vertraulicher Informationen und des gesamten Internetverkehrs (Login-Daten, Kreditkarten-Daten, Online-Banking-Traffic, etc.) sind mögliche Risiken, gegen die man sich nur schützen kann, in dem man „bis vorraussichtlich Ende der Woche“ auf die Internet-Nutzung verzichtet. Ich bin gespannt, ob UnityMedia in den durch sie verschuldeten Fällen für die entstandenen Schäden aufkommt… man darf gespannt sein.

 

Fußnote 1: Das sagte zumindest neulich einer der Techniker, der im Auftrag von UnityMedia die Teile täglich und massenhaft installiert.

[UPD]

Im Vergleich die Telekom: Als ich heute morgen in’s Büro kam, hat Heise mich mit der Meldung angesprungen, daß auch Speedport-Router der Telekom betroffen sein. Also den Tag mit einem Firmware-Update beginnen… oder auch nicht – denn die Telekom hat schon gepatched und die neue Firmware per Remote installiert. Danke schön!

Derweil bei UnityMedia: Immer noch kein Update.

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[UPD 7.2.] Inkonsistenter Namensraum für Sparkassen Onlinebanking – oder: Warum zum Teufel kann ich keine SEPA-Überweisungen ausführen?

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Seit Monaten versuche ich, auch mit meinem Privatkonto bei der Sparkasse „SEPA-Ready“ zu werden. Vergeblich. Ich habe auch schon das eine oder andere Dutzend Telephonate mit der SEPA-Hotline geführt – ohne Erfolg. Auf die rettende Idee brauchte mich letztlich ein Beitrag im online banking forum. Aber langsam – so fing’s an:

  •  Ich kann mit meiner Banking-Software (Hibiscus / Jameica) seit Jahren wunderbar HBCI-Online-Banken. Mit der Sparkasse und mit der GLS-Bank. Klappt toll. Jetzt kommt SEPA. Kein Problem – mit der GLS-Bank. Doch die Sparkasse verweigert den Dienst. Permanent erhalte ich die Fehlermeldung „[error] HBCI error code: 9130:Die SEPA-Nachricht enthält unerlaubte Zeichen.„. Klingt komisch – passiert nämlich auch bei Verwendungszwecken wie „test“ oder einem leeren Verwendungszweck.
  • Die Sparkasse sagt, andere Kunden, auch mit der gleichen Software, hätten keine Probleme.

Was soll man dazu sagen? Die Software scheint zu funktionieren – schließlich habe ich keine Probleme mit der GLS-Bank und normale Überweisungen funktionieren ja auch mit der Sparkasse – und bei der Sparkasse scheint auch alles glatt zu laufen – schließlich klappt es ja bei anderen Kunden…

Doch die Lösung liegt auf einer gaaaanz anderen Ebene…

Vor vielen, vielen Jahren, als die Dinosaurier noch Schwarz-Weiß-Fernsehen geschaut haben und Maggie Thatcher noch eigenhändig Sklaven ausgepeitscht hat, damals also, in den Anfängen des Internet… musste ich mir Login-Daten für mein neues Sparkassen-Online-Banking ausdenken. Die Regeln für die Wahl des Passworts waren recht restriktiv. Genau 5 Zeichen mussten es sein, nur Kleinbuchstaben und Ziffern. Das fand‘ ich damals schon unmöglich und desaströs unsicher – glücklicherweise konnte ich aber einen etwas komplexeren Benutzernamen wählen. Einen mit einer Raute darin. Hat auch die letzten Jahre wunderbar funktioniert.

Die Dinausaurier (leider) und Maggie (zum Glück) sind mittlerweile tot, das Online-Banking aber nur wenig verändert. Nun kommt SEPA. Und mit SEPA eine striktere Spezifikation bezüglich der zugelassenen Zeichen. Kein Problem, ich muß ja keinen Programmcode im Verwendungszweck einer Überweisung unterbringen (Wobei es mich nicht wundern würde, wenn man auf diese Weise bei der Sparkasse SQL-Injektions unterbringen könnte ;-)).

Und jetzt der Clou: Die Sparkasse prüft den gesamten HBCI-Stack auf Kompatibilität mit SEPA-Zeichen – und meldet, daß in der Überweisung ungültige Zeichen verwendet wurden. URGS! Wie dumm kann man denn sein?! Hat da jemand den Zettel verlegt auf dem steht „Bitte sauber arbeiten, wir hantieren hier mit sensiblen Daten.“ und sich gedacht „Aaaach was, für die Idioten, die bei uns Konten haben, reicht es wenn wir immer den Standard verwenden, auf den wir gerade Lust haben. Ist ja langweilig, wenn man jeden Tag die gleichen Zeichen für Eingaben erlaubt!“

OK. Also habe ich jetzt einen neuen Sparkassen-Anmeldenamen und: TADAAA! Kann endlich SEPA-Überweisungen ausführen. Einmal mit Profis arbeiten ….

Oder wie das ganze kurz und treffend kommentiert wurde:

(22:21:37) Michael: standards. die sparkasse. was stellst du dir noch vor?
(22:21:51) Michael: eher hält M$ standards ein als die spaßkasse

[Update 7.2.]

Die Arbeitswoche ist fast `rum. Getan hat sich nichts. Auch habe ich auf meine Anfrage bei der Sparkasse keine Antwort erhalten. Gerade habe ich nochmal angerufen und nachgefragt, was denn da Sache ist – es kann ja schließlich nicht angehen, daß eine Bank bei solchen einfachen Fehlern nicht in der Lage ist nachzubessern. Ergebnis: Ja, meine Anfrage ist angekommen, ob und wie sie bearbeitet wurde ist nicht einsehbar. Auch wäre nicht unbedingt davon auszugehen, daß der Fehler beseitigt würde, man würde ihn aber auf jeden Fall zur Kenntnis nehmen. And I was like…WTF?!

Und ein paar Stunden später kam er doch noch: Der Rückruf der Fachabteilung. Dort konnte man meine E-Mail leider nicht finden, entschuldigt sich aber für die Verzögerung, ist dankbar für den Hinweis und wird sich darum kümmern. Na hoffen wir’s. 😉

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Kassen hassen – KKH-Allianz für’n @!?/)%.

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„Ob ich nach 25 Jahren bei der KKH / KKH-Allianz wohl mal die Kasse wechseln sollte?“ Diese Frage ging mir neulich durch den Kopf, als ich einen ganzen Strauß anderer Versicherungen von der Allianz weg gezogen habe. Jetzt bin ich für weniger Geld deutlich besser versichert und habe wesentlich besseren Service. Könnte bei der Kasse ja auch klappen?

Auf Facebook habe ich mal in die Runde gefragt, was Ihr denn so von der Techniker-Krankenkasse haltet, die mir auch von einem Arzt empfohlen wurde. Das Ergebnis (siehe Bild) hat mich überzeugt. Dazu die Bonus-Leistungen für Nichtraucher, Menschen, die’s auch zum Zahnarzt schaffen, bevor irgendwas verfault und so weiter und so fort. Also, los geht’s.

Eine hohe Meinung hat man auf Facebook von der Techniker Krankenkasse

Eine hohe Meinung hat man auf Facebook von der Techniker Krankenkasse

Dachte ich. Denn auf meine ordentliche Kündigung zum Jahresende (gut 3 Wochen vor Fristende) bekam ich von der KKH-Allianz eine Kündigungsbestätigung zum 30. Juni 2014. Äh – wie bitte? Da ruf‘ ich an!

Mein Anruf hat sogar einen Menschen erreicht. Im Callcenter eines ostdeutschen sub-sub-sub-Unternehmers. Phrasen dreschen kann man da, aber helfen natürlich nicht. Der guten Dame am anderen Ende „Wäre es auch egal.„.

Mein nächster Anruf bei der TK. Da war mensch wenigstens freundlich, nach einmal weiter verbinden in die entsprechende Fachabteilung (wohl gemerkt: um 18:30!) hat man mir dann auch erklärt, was den anderen Sauladen die KKH da geritten hat. Die 18-Monatige Sperrfrist nach dem Wechsel der Kasse. Wie bitte? Ich bin in meinem ganzen Leben noch nicht gewechselt! Muß ich aber auch nicht. Der Übergang von der Familienversicherung in eine Pflichtversicherung gilt bereits als Kassenwechsel und zieht eine 18 Monate dauernde Sperre für weitere Wechsel nach sich. Na schönen Dank!

Ich war immer der Meinung, daß man „so etwas“ mitgeteilt bekommen sollte – am besten noch unterschreiben müsse. Beim Nachblättern in den Unterlagen habe ich auch den entsprechenden Brief der KKH-Allianz wieder gefunden. Dort heißt es:

[…] vollenden Sie das 25. Lebensjahr, deshalb endet Ihrere Familienversicherung zu diesem Zeitpunkt. […] Damit Sie auch weiterhin den umfangreichen Versicherungsschutz bei der KKH-Allianz genießen können, haben wir die studentische Pflichtversicherung ab (datum) bereits für Sie eingerichtet. […]

Kein Wort über eine Sperrfrist, keine AGB, keine Unterschrift von mir. Kein Hinweis auf (Widerspruchs-)Fristen.

Ob das rechtens ist? Ich weiß es nicht. Letztlich ist es mindestens unangebracht – fügt sich aber gut in mein Bild der Allianz-Versicherung. Teuer sind sie eh – aber dann versuchen Sie noch an jeder Ecke, abzuzocken. Ich bin jedenfalls froh, wenn ich da weg bin und werde im nächsten halben Jahr noch mal schööön teuer.

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Dem Firefox sing Räächschriev Pröfung hät doof Uhre

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Dem Firefox sing Räächschriev Pröfung hät doof Uhre

Dem Firefox sing Räächschriev Pröfung hät doof Uhre

Gestern habe ich ein tolles Rezept für einen mediterranen Nudelsalat in meinem Fressblock, der Kochnische, veröffentlicht. Einmal mehr dachte ich mir dabei: „Dem Firefox sing Räächschriev Pröfung hät doof Uhre!“ Das sind diese seltenen Momente, in denen ich wirklich daran zweifle, ob Linux / Firefox alltagstauglich sind …

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Wie sichere ich mein Handy? Motorola Defy+ (Android 2.3) Backup.

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Eijiejei! Alles klicki-bunti-automatisch mit den Smartphones heute? Ja, aber nur so lange nixx schief geht. Leider hat mein Motorola Defy+ die Waffen gestreckt – zum Glück noch nicht so ganz. Also IT-Consultant predige ich meinen Kunden (und Freunden und Bekannten) stetig: MACH! EIN! BACKUP! !!! Was meinen PC angeht mach ich das ja auch brav … beim Handy ist mir schon lange bewusst, daß ich das Thema sträflich vernachlässigt habe. Das endet jetzt, mit der Notwendigkeit das Gerät einzuschicken.

Vor einigen Wochen habe ich mir die Sonderausgabe „c´t Android“ gekauft, in der werden unter anderem auch Backup-Apps unter die Lupe genommen. Die in Android integrierte Synchronisation mit den Google-Servern ist zwar ein nettes (wenn auch gruseliges…) Feature, trotzdem möchte ich mich darauf alleine nicht verlassen. Auch das eine oder andere Byte, das von der Google-Synchronisation nicht erfasst wird hätte ich gerne gerettet… Klar, mit einem gerooteten Smartphone würde das alles leichter werden. Da ist aber, gerade in Anbetracht der bevorstehenden Reklamation, nicht motiviert bin, das Gerät zu rooten, kommen Apps wie Titanium Backup nicht in Frage. Auch mit einem „normalen“ System soll die App „My Backup Pro“ (3.75 €) recht gute Ergebenisse liefern. Nach ein wenig Gewühl in den Tiefen des www  wwwar meine Entscheidung dann auch gefallen.

Nicht viel später hatte ich dann jedoch die Erkenntnis: „Schei#?!, Apps kaufen ist gar nicht so einfach.“ Ja, ich habe tatsächlich bisher nur kostenlose Apps genutzt. Eigentlich möchte ich auch nicht meine Kreditkartendaten in „Google Wallet“ verfügbar machen. Vor allem will ich nicht, daß wildgewordene Apps mit meiner Karte shoppen können. Hmm… Dank des großartigen und unglaublich effizienten (*hüstel*) Geldwäschegesetztes in der Bananenrepublik Deutschland ist aber der Kauf mit Gutscheinkarten (die man ja immerhin bar bezahlen könnte) oder ähnliches nicht möglich. Also blieb mir nur, meine Kreditkarte nach dem Kauf in Google Wallet gleich wieder zu löschen. Immerhin, das geht – was auch immer der „remove“-Button tut, außer mir die Karte nicht mehr anzuzeigen ….

Etwas gruselig war dann der Einsatz meines Handys, das die Sekunden zuvor am PC gekaufte App gleich downloaded und installiert. Die Bedienung ist einigermaßen intuitiv, das Daten-Backup war flux erstellt und auf den Online-Speicher übertragen. Das gesondert anzufertigende Backup für „Anwendungen & Media“ erstelle ich der Größe wegen auf die SD-Card. Nur so zur Sicherheit mache ich das gleiche auch nochmal mit dem Daten-Backup.

Backup hat natürlich nicht funktioniert. Also hab‘ ich hier auch nichts mehr zu sagen. Oder so. grmpf. Finger weg von „My Backup Pro“!

 

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Wählt Sascha Lobos Mutter die FDP?

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Ich habe gerade, seit sehr, sehr langer Zeit, mal wieder einen Artikel von Sascha Lobo gelesen. Eigentlich halte ich den Kerl ja für eine Medienschlampe, die alles dafür tut, sein Gesicht in eine Fernsehkamera zu halten. Sei es sich als Experte für etwas auszugeben, wovon er keine Ahnung hat, oder sich als (gefühlter?) Mittvierziger eine lächerliche Teenie-Punker-Frisur stehen zu lassen. Trotzdem. Schlecht ist sein Artikel „Unsere Mütter, unsere Fehlernicht. Nur eben auch nicht richtig. Nein. So kann man das nicht stehen lassen!

Sascha Lobos Mutter weiß offenbar nicht, was das Leistungsschutzrecht ist und warum das ziemlich doof ist. Buuuh!  Hätte ihr jemand erzählen sollen!

Recht hat der gute Mann, wenn er behauptet, $wirAlle hätten es versäumt, den Menschen in unserem sozialen Umfeld (soweit bei Netzaktivisten vorhanden ;-)) in’s Gewissen zu reden. Stimmt. Habe ich auch zu wenig getan. Ich habe zwar mit einigen Leuten darüber gesprochen, auch mit solchen, die keine besondere Affinität zu Netzpolitik haben. Darauf von mir bekehrt zu werden hatte allerdings keiner gewartet. Wen wundert’s – ging es doch stets um ein Gesetzt, das, vor allem in der Fassung die jetzt verabschiedet wurde, vollkommen bescheuert ist. Kein Mensch, dessen IQ über dem einer feuchten Scheibe Toastbrot liegt, kann ausgiebig über dieses Gesetzt nachgedacht und es für gut befunden haben. Da braucht es nicht diverse Experten oder eben die Leute vom Fach, die sagen, daß das so nicht gehört. Selbst die Süddeutsche Zeitung, eigentlich Verfechter des LSR hat die letzte Version des Gesetztes als nutzlos und schwammig abgetan. Hinzu kommt, daß ein derart wabbeliges Gesetzt, eines ohne klare Definition was erlaubt ist und was nicht, ohnehin niemandem nützt – außer den Abmahnanwälten, die alle möglichen User mit Scheiße überschwemmen werden. Die Auslegung des Gesetztes sei Sache der Gerichte… Entschuldigung – sie haben Demokratie nicht verstanden, Herr Abgeordneter!

Apropos, Herr Abgeordneter – Haben Sie mit meiner Mutter gesprochen? Die hat Sie nämlich in Ihr Parlament gewählt. Nein? Was? Mit der Mutter von Herrn Lobo auch nicht? Ich bin entsetzt! Aber wen vertreten Sie denn nun? Etwa nicht die Meinung derer, die Sie gewählt haben? Vielleicht sollten unsere Mütter ja anfangen mit selbstgekochten Marmeladen und Apfelkuchen Lobbyarbeit im Bundestag zu betreiben! Selbstverständlich erst, nachdem wir ihnen erklärt haben, was das Leistungsschutzrecht ist und warum es verdammt nochmal scheinicht gut ist. Vielleicht schmeckt der Apfelkuchen meiner Mutter (der ist verdammt gut!) den Herrn Abgeordneten ja so gut, daß sie den neuen iShit von Herrn Springer im Osternest liegen lassen und im Sinne derer Abstimmen, die sie gewählt haben.

Vielleicht braucht es auch einfach ein paar Piraten im Bundestag, die sagen was wahr ist und ein paar Jahrzehnte, bis die alten Säcke, die sich auf bequemen Posten auf ihre Pension freuen unter der Erde sind. Vielleicht wird dann ja alles gut. Oder auch nicht.

Wenn ich mich bei Herrn Lobo jetzt noch für die Formulierung „Ringelpiez mit Anklicken“, die mich sehr erheitert hat, bedanken will – muß ich dann dafür zahlen?

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Die Globus-Weinwelt…. Sláinte!

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Die Globus-Weinwelt.... Sláinte!

Die Globus-Weinwelt…. Sláinte!

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[UPD 16.03.] Der Kampf mit NetCologne – Oder: „Ich sag’s in 5 Sätzen, schaffen Sie’s in 10 Monaten?“

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Daß Umzüge die eine oder andere Unannehmlichkeit mitbringen, ist ein alter Hut. Das nackte Grauen erwartet den Kunden dann meist beim Versuch, den Telefon- und Internetanschluss halbwegs verlustfrei umzumelden. Hier in Köln haben wir mit NetCologne einen Anbieter, der nunja, anders ist als die großen, bundesweit operierenden ISP. Wie so oft gilt auch hier: Anders heißt nicht besser. Am 15. Dezember 2012 sind wir in unsere neue Wohnung gezogen. Einige Wochen zuvor, sofort nachdem der Mietvertrag unterschrieben war, haben wir NetCologne die Umzugsmeldung geschickt. Was dann geschah könnt Ihr nun hier lesen – für sanfte Gemüter: Tut es nicht vor dem Einschlafen! [Update vom 16.3. lesen] • [Update vom 29.3. lesen]
(mehr …)

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