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Der erste Kaffee…

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“Zeit aufzustehen, es ist neun UUuuhr!” brüllt mich mein Handy an. Eigentlich ist es gar nicht so recht “mein Handy”. Es gehört zwar mir, aber ich besitze es noch nicht lange und beabsichtige auch nicht, es lange zu benutzen. Mein Smartphone hat aber leider letzte Woche den Geist aufgegeben und ist zur Reparatur bei Amazon. Sagen sie – ich hätte eigentlich lieber mein Geld zurück.
Aufgestanden, Kaffee gekocht. Dabei zwei mal die Sodaclub-Flasche umgeworfen, die auf dem Kopf neben der Spüle steht. Rechner angemacht.

E-Mails gecheckt (Ja, das sagt man jetzt so. Hab’ ich gerade auch der Rechtschreibkorrektur beigebracht.):

  • Bank of Scotland senkt schon wieder die Tagegeld-Zinsen, jetzt auf 1.4% p.a. (Zum Vergleich: 2009 waren es noch 3.8%…) – TODO: Anderes Konto für Rücklagen besorgen.
  • Groupon bietet mir Tapas All-you-can-eat / CineStar / 1. Bundesliga Tickets / Westbowling – Uninteressant
  • Das Amazon-Rücksendezentrum schreibt:
    Guten Tag, Herr Guse, ich melde mich mit einer wichtigen Nachricht bei Ihnen. Es tut mir sehr Leid zu erfahren, dass der Artikel “Motorola Defy+ Smartphone (9,3 cm (3,7 Zoll) Display, Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, Android 2.3) schwarz” aus der im Betreff aufgeführten Bestellung nicht mehr einwandfrei funktioniert. Leider können wir Ihrem Wunsch nach einer Rücknahme nicht entsprechen, da Sie das Gerät bereits mehr als 30 Tagen besitzen. Innerhalb der 2-jährigen Gewährleistungfrist müssen Sie uns als Verkäufer bitte zwei Reparaturversuche einräumen, wie es auch vom Gesetzgeber vorgesehen ist. Daher wird unser Reparaturservice eine Reparatur vornehmen. Nach erfolgter Reparatur wird unser Reparaturzentrum Ihr Handy direkt an Sie zurückschicken. Ich bitte um Verständnis und wünsche Ihnen einen schönen Tag. Freundliche Grüße
    – Unerfreulich
  • Ich Antworte Amazon, daß ich mich sehr freuen würde, wenn sie die Kulanz aufbringen würden, mir trotzdem mein Geld zurück zu geben, das Teil sei eh nicht zu reparieren. Außerdem kaufe ich ja verdammt noch mal genug bei denen (O.K., das hab’ ich freundliche geschrieben)! Und überhaupt, auf mich hören ja schon einige Leute, wenn ich ihnen sage, wo sie so’n Zeug am besten kaufen sollen – denen werde ich demnächst mal was erzählen… – Abwarten
  • 10 Mails vom Cron-Deamon Cron <drweb@server> /opt/drweb/update.pl
    Dr.Web (R) update details: Update server: http://update.drweb.com/unix/500 Update has begun at Thu Apr 11 07:00:01 2013 Update has finished at Thu Apr 11 07:00:03 2013 Following files has been updated: /var/drweb/bases/drwtoday.vdb /var/drweb/bases/dwntoday.vdb /var/drweb/bases/dwrtoday.vdb /var/drweb/updates/timestamp
    Braucht auch kein Mensch. Kurz gegoogelt. Lösung hier gefunden: In /etc/drweb/drweb32.ini den Wert für CronSumary auf no setzen

Vor’m Bürofenster bekommen die Leute es nicht auf die Reihe für einen RTW eine Rettungsgasse zu bilden. 2x Durchsage mit Lautsprecher hilft. – Memo: Besser nicht auf RTW angewiesen sein und heute mal vorsichtig Rad fahren…

Facebook auf gemacht:

Vor’m Bürofenster bimmelt die Straßenbahn Autos von der Kreuzung. -Idioten

Der Kaffee ist alle – jetzt kann der Tag ja losgeh’n….

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mene

Lebt seit einem viertel Jahrhundert in Köln und arbeitet seit einem Jahrzehnt als Software-Entwickler und IT-Consultant. Als Querdenker, Nervensäge, Hobbykoch, Outdoor-Fanatiker und Freund überlauter Rockmusik schreibt er hier nieder, was vielleicht niemanden sonst interessiert.

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