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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm…

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Ab und zu gibt es sie: DIE Gelegenheit. Genau DIE Gelegenheit, die man sich jedes Mal herbei wünscht, wenn man von irgendwelchen Pfeifen gefragt wird, ob man ihnen ihr Apple-System erklären kann. Das sind genau DIE Pfeifen, die 2 Wochen vorher geschwärmt haben, wie toll und einfach das mit Apple jetzt alles sei. Das sei den Aufpreis und die Kinderarbeit alle mal wert!

Liebe Leute. Wenn Ihr schon Apple-Produkte wider jeden Verstand nutzen müsst, dann endblödet Euch doch bitte nicht, die Leute zu fragen, wie das tolle Zeug funktioniert, die Euch am Laufenden Band predigen, daß Ihr euch gefälligst was anständiges kaufen sollt. Apple-User-Bashing ist mittlerweile ja ein richtiger Volkssport geworden. Zu recht, wie ich finde.

Und hier war mal wieder ein ganz besonders kleveres Exemplar unterwegs, dessen Anfrage zu beantworten ich nicht widerstehen konnte… 😉

Ach ja: Liebe Isabelle – ich habe Deinen Namen anonymisiert. Solltest Du dennoch ein Problem mit den Zitaten aus Deinem (öffentlichen!) Posting haben, lass es mich doch bitte wissen – nur das wir uns in Sachen Verhältnismäßigkeit verstehen…

Hallo Isabelle,

On 01/31/2013 08:17 PM, Isabelle **** wrote:> =

> 1) Wie kann ich mein System so konfigurieren, dass ICH entscheiden > kann, wer/was/welches Programm meinen Rechner via Internet anspricht?

Grundsätzlich sollte sich Dein Mac nicht von Fremden ansprechen lassen. Gerade bei kleinen Systemen (z.B. MacBook Air, Netbooks, ...) ist es wichtig, daß man sie schon so früh wie möglich mit den Gefahren des Internets konfrontiert und ihnen verbietet, sich von fremden ansprechen zu lassen. Auf keinen Fall sollten sie mit fremden mit gehen! Hier helfen z.B. Kensington-Locks.

> 2) Kann ich den Datenstrom parsen bzw. wie kann ich nachvollziehen, > wer/was/welches Programm gerade auf meinem Rechner im Hintergrund (ohne > meine bewusste Zustimmung) läuft?

Der Knackpunkt liegt hier im Bewusstsein. Du musst Dir darüber klar sein, daß dein kleiner Mac auch Deine unbewussten Bedürfnisse befriedigt. Vor allem das, alles im Internet tun zu können, ohne sich damit auszukennen. Wenn der Datenstrom, z.B. nach einem heftigen Gewitter, stark angeschwollen ist, kann es aber auch ansonsten zum Überlaufen (der Fachmann spricht hier vom Buffer-Overflow) kommen.

> 3) Wie kann ich prüfen, ob mein Rechner mit einem Virus, Wurm und Co. > infiziert ist?

Auch wenn Apple-Produkte alles andere als Bio sind, kommt es doch naturgemäß häufig vor, daß Äpfel Würmer haben. Wie im richtigen leben: Weg werfen, was richtiges kaufen.

> 4) Gibt es irgendein Schutzprogramm wie Norton für Mac?

Einen Schutz vor Norton gibt es leider nicht. Ich versuche seit Jahren da eine Initiative zu starten, die Norton als Schadsoftware einstuft und verbietet - bisher ohne Erfolg. Das Problem ist, daß sich diese Schadsoftware durch bewusste (s.O.) Installation durch den Benutzer im System einnistet.

> Ich arbeite mit Mac OS X.

Du bist also Designerin? Wie kommt's, daß Du in der Informatiker-Gruppe schreibst?

> Im Voraus vielen Dank für jeden Hinweis!

Gern geschehen!

Peter

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mene

Lebt seit einem viertel Jahrhundert in Köln und arbeitet seit einem Jahrzehnt als Software-Entwickler und IT-Consultant. Als Querdenker, Nervensäge, Hobbykoch, Outdoor-Fanatiker und Freund überlauter Rockmusik schreibt er hier nieder, was vielleicht niemanden sonst interessiert.

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