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August, 2006:

Was guckst Du, was denkst Du?

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Texterörterung „Was guckst du, was denkst du?“

Der Text „Was guckst du, was denkst du“ von Marion Sonnemoser beschreibt die Wirkung von minderwertigem Fernsehprogramm auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen.

Hauptaspekt hierbei ist der durch die Darstellung von Ausländern in diesem Fernsehprogramm angeblich entstehende Fremdenhass.

Jener sei dadurch hervorgerufen, dass Ausländer, in eben den Sendungen, die Jugendliche besonders häufig ansehen, oftmals in eine negative Rolle gedrängt würden. Die häufige Wiederholung dieses Musters, das sich mit der Zeit, wenn auch unbewusst, beim Zuschauer festsetzt, sorgt für die ungewollte Übertragung negativer Eigenschaften von den Fernseh-Charakteren auf Menschen mit ähnlichem äußerem Erscheinungsbild. Hypothetisch dürfte sich die so entstandene, oft offensichtliche, Skepsis diesen Menschen gegenüber negativ auf ein etwaiges Gespräch auswirken, was möglicherweise zu einer Manifestation der ansatzweise vorhandenen Vorurteile führt.

Generell wir die auf Erfahrungen basierende Entscheidungsfähigkeit des Menschen durch das Vorgaukeln scheinbarer Tatsachen manipuliert. Wir „lernen“ unbewusst, dass immer der Schwarze der böse ist, oder alle Polen stehlen, obwohl diese Aussagen verallgemeinernd und schlichtweg falsch sind.

Vor allem Türkische und Osteuropäische Männer würden häufig extrem klischeehafte und konservative Rollen spielen, was dem Zuschauer/der Zuschauerin den pauschalen Eindruck vermittle, dass dies der Regelfall und auf ihm/ihr fremde Kulturen und Religionen zurückzuführen sei.

Ich halte diese Thesen, die durch eine Studie der Universität Leipzig untermauert wird, für durchaus vertretbar. Ich stelle selbst hin und wieder fest, dass ich anderen Menschen gegenüber völlig unbegründete Vorurteile gehegt habe, die mir anfangs oft gar nicht bewusst waren und sich als schlichte Antipathie äußerten.

Ich finde es jedoch vor allem sehr bedenklich, dass diese Beeinflussung gerade von kommerziellen Unternehmen, denn nichts anderes sind Fernsehsender, ausgeht. Die Manipulation der Zuschauer durch gezielten Einsatz geschürter Vorurteile könnte schlimmere Folgen haben, als dass wir uns nicht entscheiden können, wie viele Streifen unsere Zahnpasta denn nun wirklich braucht.

Datenfelder – Synonym für →Variable.

Variable – „Feld“, das Daten eines bestimmten Typs aufnehmen und temporär speichern kann.

Parameter – Mit dem Aufruf eines Konstruktors oder einer Methode übergebene Variable.

Die Lebensdauer eines Parameters ist mit der Lebensdauer der Methode / des Konstruktors identisch.

Zuweisung – Versehen einer Variablen mit einem bestimmten Wert. (Einfacher Zuweisungsoperator: „=“)

Kommentar – Zusätzliche Information zur Erleichterung des Verständnisses für die ProgrammiererInnen. Wird Speziell gekennzeichnet (z.B. „/** */“) und nicht mit Compilliert.

Lebensdauer – Die Zeit, die Daten, verfügbar bleiben.

Die Lebensdauer von Parametern beispielsweise ist an die entsprechenden Methoden / Konstruktoren verbunden.

Konstruktor – Vom Aufbau einer Methode ähnliche Funktion am Anfang einer Klasse, in der Variablen Deklariert werden.

Konstruktoren können keinen Rückgabewert liefern.

Deklarieren – Erstellen einer neuen Variablen.

Initialisieren – Füllen einer Variablen mit Werten.

Rumpf – Anweisungsteil einer Methode / Klasse / Konstruktors. Geblockt in Geschweiften Klammern unter der Signatur.

Sondierende Methoden – Sondierende Methoden ändern keine Werte sondern geben nur bereits gespeicherte Werte zurück.

Verändernde Methoden – Verändernde Methoden liefern nicht zwangsläufig einen Rückgabewert, verändern aber Daten.

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